Großhandel von Lebensmitteln
Bis zu 50 % weniger Energieverbrauch in Ihren Kühlräumen
KI-gestützte Kältesteuerung zum Nachrüsten im Lebensmittelgroßhandel — für TK-Lager, Frischelager und Wareneingang
Was Coldsense im Lebensmittelgroßhandel bewirkt
Validierte Verbesserungen aus Kundenprojekten, jeden Monat gemessen und dokumentiert:
17 bis 50%
weniger Energieverbrauch
Bei EBÄKO 17 % im TK-Bereich, bei Gilde Mitte-Nord über 50 % in einem TK-Lager.
bis zu 90%
stabilere Temperatur
Lieferzusagen halten auch unter Last. Sichere Kühlketten-Dokumentation
67,9%
der Abtauung mit eigenem PV-Strom
Weniger Netzbezug, weniger Lastspitzen
48,4 Tonnen
weniger CO₂ pro Jahr (3 Standorte)
erzielt bei EBÄKO. Belastbare Kennzahlen für ESG-Berichte und ISO 50001
Die Realität
Lieferzuverlässigkeit ist eine Frage der Kälte
Ihr Geschäft hängt an 24-Stunden-Versprechen. Was abends bestellt wird, muss morgens lückenlos gekühlt beim Kunden sein. Dahinter stehen TK- und Frischelager, Schleusen mit hoher Türöffnungsfrequenz und LKW-Wellen, die jede Nacht Energie aus den Kühlräumen ziehen.
Größter Kostenblock
Bis zu 85 % des Stromverbrauchs entfallen auf die Kühlung. Jeder Prozentpunkt schlägt direkt auf die Marge durch.
Historisch gewachsene Anlagen
Mehrere Einzelaggregate, verschiedene Steuerungsgenerationen, Kältemittel unter der F-Gase-Verordnung, Abtauung nach Zeitplan.
Lastspitzen kosten doppelt
LKW-Verladung, Intralogistik und Kälteanlage ziehen gleichzeitig Strom. Das treibt Arbeitspreis und Leistungsentgelt.
Wo die Energie unbemerkt verloren geht
Klassische Maßnahmen wie Luftschleier, Schnelllauf-Tore und Bedarfsabtauung sind in vielen Betrieben längst umgesetzt. Dennoch verbraucht die Kälteanlage im laufenden Betrieb mehr Energie als nötig – aus den folgenden drei Gründen:
Erstens die Abtauung: Zeitgesteuerte Intervalle tauen auch dann ab, wenn kein Eis vorhanden ist. Jede unnötige Abtauung heizt den Raum auf, der anschließend wieder heruntergekühlt werden muss.
Zweitens die PV-Anlage: Mittagsstrom wird zu schlechten Tarifen eingespeist, statt vor Ort in Form von Kälte gespeichert zu werden.
Drittens die Lastspitzen: Wenn mehrere Großverbraucher gleichzeitig anlaufen, entsteht ein Leistungspeak, der die Netzkosten für ein ganzes Jahr nach oben zieht. Ihre Steuerung nimmt davon keine Notiz.
Die Lösung
Eine Steuerung, die mitdenkt
Coldsense ergänzt als selbstlernende Steuerungsebene Ihre bestehende Kälteanlage. Sensoren erfassen Vereisung, Türöffnungen und Raumklima in Echtzeit. Die KI lernt daraus Ihr Betriebsmuster und steuert Abtauung, Temperatur und Energieflüsse nach dem realen Bedarf.
Keine neue Anlage. Installation im laufenden Betrieb, und bei einem späteren Anlagentausch wandert die Steuerung mit.
Die drei Einstiegsmodule
Kühlraum-Monitoring
Eis-, Tür- und Umweltsensoren erfassen, was wirklich im Raum passiert. Die Datenbasis für alles Weitere.
Intelligente Abtausteuerung
Abgetaut wird bei Vereisung, nicht nach Uhrzeit. Bei elektrischer Abtauung liegt hier der größte Einsparhebel.
Intelligente Raumtemperatursteuerung
Sollwerte folgen Belegung, Türöffnung und Warenrhythmus über mehrere Räume mit unterschiedlicher Auslastung.
Diese drei Module bilden im Lebensmittelgroßhandel fast immer den Einstieg. Ist eine PV-Anlage vorhanden, kommt die PV-Kopplung meist direkt dazu. Fünf weitere Module lassen sich ergänzen, etwa Saugdrucksteuerung bei Verbundanlagen, Spotpreis-Optimierung oder Lastspitzenmanagement.
Wo Coldsense wirkt
Wo der Hebel am größten ist
Überall dort, wo Anlagen rund um die Uhr laufen und die Bedingungen stark schwanken
TK-Lager und Frischelager
TK-Lager und Frischelager
Das Problem
Hohe Türöffnungsfrequenz durch Kommissionierung, Feuchteeintrag bei jedem Vorgang, dauerhafte Vereisung. Die meisten Anlagen tauen zeitgesteuert ab, auch ohne Eis.
Was Coldsense tut
Die Abtauung folgt dem gemessenen Eisaufbau statt einem Zeitplan.

EBÄKO
17 % weniger Energie im TK-Bereich

Gilde Mitte-Nord, April 2026
50,4 % Einsparung in einem TK-Lager
Wareneingang, Warenausgang und Schleusen
TK-Lager und Frischelager
Das Problem
Jede LKW-Andockphase bringt Wärme und Feuchte in den Kühlraum. Docken nachts mehrere LKW gleichzeitig an, addieren sich die Effekte zu Lastspitzen.
Was Coldsense tut
Die Steuerung erkennt die Andockwellen und kühlt vorausschauend vor statt nachzuregeln.

EBÄKO
Bei EBÄKO entsteht derzeit ein eigenes Vorkühlmodul, das vor Eintreffen der LKW aktiv wird.

Gilde Mitte-Nord
- 20,9 % weniger Energie
- 70 % weniger Abtaustunden in der Schleuse
PV, Lastspitzen und Energiefluss
TK-Lager und Frischelager
Das Problem
PV-Strom wird mittags eingespeist statt genutzt. Morgens und abends entstehen teure Lastspitzen, wenn mehrere Großverbraucher gleichzeitig anlaufen.
Was Coldsense tut
Abtauung und Kältespeicherung verschieben sich in PV-starke Stunden. Die Kälteanlage federt Lastspitzen der anderen Verbraucher ab.

Gilde Mitte-Nord
- 67,9 % der Abtauenergie aus PV-Überschuss (Gilde Mitte-Nord)
- Netzbezug für Kältespeicherung: von 46,4 % auf 36,0 % gesunken
Referenzen
Lebensmittelgroßhändler setzen auf Coldsense
Von Fleisch- und Wurstwaren über Tiefkühlsortimente bis zum Frischevollsortiment. Wo Betriebe mehrere Niederlassungen haben, wird die an einem Standort bewährte Lösung zum Blueprint für die übrigen.
Was in Braunschweig und Oldenburg begann, läuft heute an drei Niederlassungen.
- 120.786 kWh eingespart pro Jahr
- 48,4 t weniger CO₂
- 3 Standorte
Wirtschaftlichkeit und Förderung
Amortisation unter fünf Jahren — bis zu 45 % Förderung möglich
Coldsense optimiert Ihre vorhandene Anlage, statt sie zu ersetzen. Die Investition bleibt überschaubar, die Installation läuft im laufenden Betrieb. Nach einer rund dreimonatigen Anlernphase steuert die KI Ihre Anlage. Ab dann wirken die Einsparungen fortlaufend.
Im Lebensmittelgroßhandel liegen typische Amortisationszeiten ohne zusätzliche Förderung unter fünf Jahren, bei energieintensiven Standorten deutlich darunter. Abhängig von Anlagengröße, Strompreis und Modulwahl.
Bis zu 45 % BAFA-Zuschuss
Coldsense ist als Mess-, Steuer- und Regelungstechnik im Rahmen der Bundesförderung für Energie und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft förderfähig; typischerweise in Modul 3, für KMU mit bis zu 45 % Investitionszuschuss.
In Österreich und der Schweiz bestehen vergleichbare Programme. Unsere Förderpartner prüfen für Ihren Standort das passende Instrument und übernehmen Antragstellung und Nachweisführung.
FAQ
Wie hoch ist die typische Energieeinsparung durch die KI-gestützte Kältesteuerung im Lebensmittelgroßhandel?
Die Einsparung liegt in TK- und Frischelagern typischerweise zwischen 17 und 50 % pro Monat. Die Höhe hängt von Anlagentyp, Ausgangszustand und Modulwahl ab. Bei EBÄKO sank der Verbrauch der TK-Lager um 17 %, bei Gilde Mitte-Nord erreichte ein TK-Lager im April 2026 eine Energieeinsparung in Höhe von 50,4 %. In Schockräumen sind auch höhere Werte messbar.
Lohnt sich Coldsense, wenn unsere Kälteanlage wegen der F-Gase-Verordnung ohnehin ersetzt werden muss?
Ja, gerade dann. Ein Austausch gegen eine CO₂-Anlage ist langfristig sinnvoll, aber eine sechs- bis siebenstellige Investition. Coldsense senkt bis dahin den Verbrauch der bestehenden Anlage um einen zweistelligen Prozentsatz. Sensorik und Steuerungslogik lassen sich nach dem Austausch auf die neue Anlage übertragen – die Investition ist nicht verloren, sie wandert mit.
Funktioniert Coldsense an mehreren Standorten parallel?
Ja. Eine an einem Standort bewährte Konfiguration wird zum Blueprint für weitere Niederlassungen, angepasst an Anlagen, Kältemittel und Energieinfrastruktur. Die EBÄKO eG startete in Braunschweig und Oldenburg und betreibt Coldsense inzwischen an drei Niederlassungen. Jeder Standort erhält eigene Monatsreports, die Ergebnisse bleiben vergleichbar.
Kann Coldsense Lastspitzen managen und LKW-Anlieferungen einbeziehen?
Ja. Coldsense erfasst die Leistungsverläufe aller Großverbraucher: Kälteanlage, LKW-Verladung, Intralogistik, Produktion, sowie von PV-Anlage und BHKW. Auf dieser Basis federt die Kälteanlage Lastspitzen ab, speichert PV-Überschuss als Kälte und kühlt Verladebereiche vor, bevor die LKW eintreffen. Bei Gilde Mitte-Nord wurden im April 2026 67,9 % der Abtauenergie aus PV-Überschuss gedeckt; der Netzbezug für Kältespeicherung sank von 46,4 % auf 36,0 %.
Wie aufwendig ist die Nachrüstung im laufenden Betrieb?
Die Installation erfolgt im laufenden Betrieb und benötigt in der Regel keine Unterbrechung des Lagerbetriebs. Eis-, Tür- und Umweltsensoren werden am Verdampfer, an den Türen und im Raum montiert. Die Steuereinheit kommuniziert mit Ihrer bestehenden Anlagensteuerung und greift erst nach der Anlernphase aktiv ein. Diese dauert rund drei Monate.
Ist Coldsense mit unserem Kältemittel kompatibel?
Ja. Coldsense arbeitet unabhängig vom Kältemittel und ist mit den im Großhandel üblichen synthetischen Kältemitteln wie R449A und R404A, mit CO₂-Anlagen und mit Verbundanlagen kompatibel. Coldsense ersetzt die Kälteanlage nicht, sondern koppelt sich als Steuerungsebene daran an. Bei EBÄKO steuert Coldsense Anlagen mit unterschiedlichen Kältemitteln und Steuerungsgenerationen.
Unterstützt Coldsense unser Energiemanagement nach ISO 50001 und die Anforderungen von IFS Logistics?
Ja. Die monatlichen Reports liefern Energie-, Temperatur- und CO₂-Kennzahlen, die sich direkt für Energiemanagementsysteme nach ISO 50001 nutzen lassen. Die kontinuierliche Temperaturdokumentation unterstützt die Anforderungen an lückenlose Kühlketten. Die EBÄKO eG ist nach ISO 50001 zertifiziert und nutzt die Coldsense-Daten als Baustein ihres Energiemanagements.
Was passiert bei Ausfall der Sensorik oder der Steuerung?
Die Anlage fällt automatisch auf ihre ursprüngliche Werkseinstellung zurück. Die Kühlung bleibt durchgehend funktionsfähig, nur die Optimierung entfällt vorübergehend. Sensorausfälle und Anomalien werden rund um die Uhr überwacht. Bei kritischen Abweichungen meldet sich unser Service, auch nachts und am Wochenende.
Lassen Sie uns Ihr Einsparpotenzial prüfen
Wenige Eckdaten Ihrer Anlage genügen: Kühlraumgröße, Kältemittel, vorhandene Energieinfrastruktur und Anzahl der Standorte. Sie erhalten innerhalb eines Werktags eine erste Einschätzung.