Großkantinen & Gemeinschaftsverpflegung

Weniger Störungen und niedrigere Energiekosten in Ihrer Großküche

KI-gestützte Kältesteuerung zum Nachrüsten — für Mensen, Kantinen und Gemeinschaftsverpflegung

CheckmarkKühlkette sicher und lückenlos dokumentiert

CheckmarkEchtzeit-Kältesteuerung nach Nutzerverhalten statt nach starren Sollwerten

CheckmarkBewährt an fünf Mensa-Standorten des Studierendenwerks OstNiedersachsen

Was Coldsense in Ihrer Küche bewirkt

Vier Optimierungen, jeden Monat gemessen und dokumentiert.

34.714 €

weniger Störungskosten

Studierendenwerk OstNiedersachsen: von 68.663 € (2020–2022) auf 33.948 € (10/2022–04/2025).

32.252 kWh

weniger Strom pro Jahr

10 bis 22 % je Standort, gemessen an vier Mensen im Jahr 2024.

13,3 Tonnen

weniger CO₂ pro Jahr

Energieeinsparung plus vermiedener Kältemittelverlust.

DGE-konform

Kühlkette lückenlos dokumentiert

Temperaturen kontinuierlich erfasst, die Nachweisführung wird einfacher.

Die Realität

In der Großküche läuft die Kälte rund um die Uhr — und oft ineffizient

In Mensen, Kantinen und Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung ist die Kälte ein stiller Dauerläufer: mehrere Kühl- und Tiefkühlräume, getrennt nach Fleisch, Gemüse, Anlieferung und Tageskühlung, oft über zwei Geschosse verteilt. Zusammen gehören sie zu den größten Stromverbrauchern des Hauses, und zu den wenigen, die selten jemand im Detail im Blick hat.

Viele kleine Räume

Viele kleine Räume, keiner im Blick

Statt einer Großanlage viele Einzelräume mit unterschiedlicher Nutzung. Für eine manuelle Optimierung fehlt schlicht die Zeit.

Der Betrieb schwankt

Der Betrieb schwankt, die Steuerung nicht

Zur Mittagsspitze öffnen sich Türen im Minutentakt. In besuchsschwachen Zeiten sinkt die Last, aber die Anlage kühlt weiter, als wäre Hochbetrieb.

Die Kühlkette

Die Kühlkette ist nicht verhandelbar

Der DGE-Qualitätsstandard verlangt maximal 7 °C für kalte Speisen und eine geschlossene Tiefkühlkette. Sparen darf nie zulasten der Sicherheit gehen.

Der Zielkonflikt, und wie er sich auflöst

Die meisten Anlagen folgen festen Sollwerten und starren Abtauintervallen, die vor Jahren eingestellt wurden. Sie wissen nicht, ob gerade Stoßzeit ist oder gedrosselter Betrieb, ob eine Tür offensteht oder ein Verdampfer bereits vereist ist. Abgetaut wird nach Uhrzeit, nicht nach Zustand.

Besonders gefordert ist die Kälte im Sommer. Warme, feuchte Außenluft lässt die Verdampfer schneller vereisen, und die Anlage arbeitet am Limit. Unter dieser Last kann aus unbemerkter Vereisung eine handfeste Störung werden, bis zum Ausfall und zum Verlust gelagerter Ware.

Gleichzeitig ist die Kühlkette rechtlich flankiert: EU-Hygieneverordnungen mit HACCP-Konzept, DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Betrieben, Behörden und Hochschulen. Derselbe Standard benennt das Kühlen ausdrücklich als besonders energieintensiven Prozess und empfiehlt, Betrieb und Last an den tatsächlichen Bedarf anzupassen.

Genau darin liegt der scheinbare Zielkonflikt: sicher kühlen und trotzdem sparen. Eine starre Steuerung kann nur eines von beidem zuverlässig leisten. Eine lernende Steuerung senkt den Verbrauch dort, wo Reserven sind, ohne die Kühlkette anzutasten.

Die Lösung

Eine Steuerung, die mitdenkt

Coldsense koppelt eine selbstlernende Steuerungsebene an Ihre bestehende Kälteanlage. Sensoren erfassen Vereisung, Türöffnungen und Raumklima in Echtzeit. Die KI lernt daraus den Rhythmus Ihres Hauses und steuert Abtauung und Temperatur nach dem realen Bedarf, jeden Raum einzeln.

Kein Eingriff in die Kältetechnik. Keine neue Anlage. Kompatibel mit allen führenden Kältesteuerungen.

Die drei wichtigsten Steuerungsmodule

Kühlraum-Monitoring

Eis-, Tür- und Umweltsensoren erfassen, was wirklich im Raum passiert, auch die Türöffnungszeiten.

intelligent-defrost

Intelligente Abtausteuerung

Abgetaut wird bei Vereisung, nicht nach Uhrzeit. Der größte direkte Einsparhebel.

Intelligente Raum

Intelligente Raumtemperatursteuerung

Sollwerte folgen Belegung und Türöffnung, innerhalb der vorgeschriebenen Temperaturgrenzen.

Diese drei Module bilden in Mensen und Großkantinen fast immer den Einstieg. Fünf weitere lassen sich ergänzen, etwa PV-Kopplung, Lastspitzenmanagement oder die Einbindung weiterer Großverbraucher.

Wo Coldsense wirkt

Wo der Hebel am größten ist

Überall dort, wo Kälte rund um die Uhr arbeitet und die Bedingungen im Raum stark schwanken.

Tiefkühlräume

Tiefkühlräume und TK-Zellen

TK-Lager und Frischelager

Das Problem

Verdampfer vereisen kontinuierlich und werden nach festem Zeitplan abgetaut, unabhängig vom tatsächlichen Eisaufbau. Das kostet doppelt: Energie fürs überflüssige Abtauen und Wärmeeintrag, den die Anlage anschließend wieder herunterkühlen muss.

Was Coldsense tut

  • Die Abtauung folgt dem gemessenen Vereisungszustand.
  • 81 bis 91 % weniger Abtauaufwand an ausgewerteten Standorten (2024)
Kühlräume im Küchenbereich

Kühlräume im Küchenbereich

TK-Lager und Frischelager

Das Problem

Zur Mittagsspitze öffnen sich die Türen ständig, warme und feuchte Luft strömt ein. Genau dieser Feuchteeintrag treibt Vereisung und Verbrauch, eine zeitgesteuerte Anlage kann darauf nicht reagieren.

Was Coldsense tut

  • Türöffnungen, Temperatur und Eisaufbau werden kontinuierlich gemessen. Das macht sichtbar, wo Mehrverbrauch entsteht.
  • 9.421 Stunden gemessene Türöffnungszeit pro Jahr; eine konkrete Grundlage, um das Küchenpersonal zu sensibilisieren.
Cook & Chill und Schockkühlung

Cook & Chill und Schockkühlung

TK-Lager und Frischelager

Das Problem

Frisch gegarte Speisen müssen unmittelbar heruntergekühlt und bis zur Regenerierung sicher kalt gehalten werden. Der Kältebedarf entsteht stoßweise und ist hoch.

Was Coldsense tut

Frisch gegarte Speisen müssen unmittelbar heruntergekühlt und bis zur Regenerierung sicher kalt gehalten werden. Der Kältebedarf entsteht stoßweise und ist hoch.

Referenzen

Hochschulgastronomie und Großkantinen setzen auf Coldsense

Viele kleinere Kühl- und Tiefkühlräume statt einer Großanlage, dazu eine Belegung, die über Tag, Woche und Semester stark schwankt.

Coldsense steuert solche Anlagen an fünf Mensa-Standorten des Studierendenwerks OstNiedersachsen: vom einzelnen Normalkühlraum bis zur Tiefkühl-Verbundstruktur. Was an einem Standort wirkt, lässt sich auf das ganze Werk übertragen.

Sabine Herrmann

Wir konnten eine Reduktion des Stromverbrauchs von bis zu 47,9 % im Winter nachweisen. Die Daten aus den Türbewegungen unseres Kühlraums haben uns geholfen, unseren Betrieb besser zu verstehen und zu optimieren.“

Sabine Herrmann Leiterin Bau- und Betriebstechnik Studentenwerk OstNiedersachsen

Wirtschaftlichkeit und Förderung

Eine Investition, die sich an mehreren Stellen rechnet

Coldsense senkt laufende Kosten doppelt: weniger Energieverbrauch und weniger ungeplante Störungen mit ihren Folgekosten. Nach einer rund dreimonatigen Anlernphase wirken diese Einsparungen fortlaufend. Wie schnell sich die Investition amortisiert, hängt von Anlagengröße, Strompreis und Nutzerverhalten ab. Eine belastbare Einschätzung erstellen wir auf Basis Ihrer technischen Unterlagen.

Die dafür nötigen Zahlen liefert Coldsense gleich mit: Verbrauchs-, Temperatur- und Abtaudaten, raum- und modulgenau in monatlichen Berichten. Ein vorhandenes Energiemanagement nach ISO 50001 wird damit unterstützt.

Förderfähig nach EEW

Mess-, Steuer- und Regelungstechnik zur Senkung des Energieverbrauchs ist in Deutschland über die Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft grundsätzlich förderfähig. Ob und in welcher Höhe ein Zuschuss infrage kommt, hängt von Trägerform, Antragsberechtigung und Maßnahme ab. In Österreich und der Schweiz bestehen vergleichbare Programme.

Welche Förderkulisse für Sie passt, prüfen wir gemeinsam mit spezialisierten Förderpartnern.

FAQ

Wie viel Energie spart Coldsense in einer Mensa- oder Kantinenküche?

Die Einsparung hängt von Anlage, Ausgangszustand und Modulwahl ab. An den vier ausgewerteten Standorten des Studierendenwerks OstNiedersachsen lag sie 2024 je Standort zwischen rund 10 und 22 %, in Summe bei 32.252 kWh und 13,3 Tonnen CO₂. Die Einsparung wirkt nach einer rund dreimonatigen Anlernphase fortlaufend.

Reduziert Coldsense auch Störungen, nicht nur den Energieverbrauch?

Ja. Frühe Anomalieerkennung und bedarfsgerechtes Abtauen verhindern Folgeschäden wie Vereisung unter Spitzenlast. Beim Studierendenwerk OstNiedersachsen sanken die Kosten durch technische Störungen von 68.663 € im Zeitraum 2020 bis 2022 auf 33.948 € von Oktober 2022 bis April 2025, eine Ersparnis von 34.714 €.

Funktioniert Coldsense an mehreren Standorten parallel?

Ja. Eine an einem Standort bewährte Konfiguration wird zum Blueprint für weitere Niederlassungen, angepasst an Anlagen, Kältemittel und Energieinfrastruktur. Die EBÄKO eG startete in Braunschweig und Oldenburg und betreibt Coldsense inzwischen an drei Niederlassungen. Jeder Standort erhält eigene Monatsreports, die Ergebnisse bleiben vergleichbar.

Wie aufwendig ist die Installation im Küchenbetrieb?

Die Sensorik wird nicht im laufenden Betrieb installiert, sondern nach Küchenschluss, an Ruhetagen oder in den Betriebsferien. Im laufenden Küchenbetrieb wären elektrotechnische Arbeiten aus Hygienegründen nicht vertretbar. Die Montage ist je nach Umfang in wenigen Tagen erledigt und lässt sich an ohnehin betriebsfreie Zeiten anpassen.

Wie schnell wirkt das System nach der Installation?

Nach der Installation lernt die KI rund drei Monate lang das Nutzungsmuster Ihrer Räume, bevor sie die Steuerung übernimmt. Erst danach wirken die Einsparungen, dafür dann fortlaufend.

Lohnt sich Coldsense auch bei mehreren kleineren Kühlräumen?

Ja. Gerade Mensen, Kantinen und Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung betreiben typischerweise viele kleinere Kühl- und Tiefkühlräume mit unterschiedlicher Nutzung. Coldsense steuert jeden Raum einzeln nach seinem realen Bedarf und macht über alle Räume hinweg vergleichbar, wo Mehrverbrauch entsteht.

Unterstützt Coldsense unser Energiemanagement nach ISO 50001 und die Anforderungen von IFS Logistics?

Ja. Die monatlichen Reports liefern Energie-, Temperatur- und CO₂-Kennzahlen, die sich direkt für Energiemanagementsysteme nach ISO 50001 nutzen lassen. Die kontinuierliche Temperaturdokumentation unterstützt die Anforderungen an lückenlose Kühlketten. Die EBÄKO eG ist nach ISO 50001 zertifiziert und nutzt die Coldsense-Daten als Baustein ihres Energiemanagements.

Was passiert bei Ausfall der Sensorik oder Steuerung?

Die Anlage fällt automatisch auf ihre ursprüngliche Steuerung zurück. Die Kühlung bleibt durchgehend funktionsfähig, nur die Optimierung entfällt vorübergehend. Anomalien werden laufend überwacht und gemeldet.

Lassen Sie uns Ihr Einsparpotenzial prüfen

Wenige Eckdaten Ihrer Anlage genügen: Kühlraumgröße, Kältemittel, vorhandene Energieinfrastruktur und Anzahl der Standorte. Sie erhalten innerhalb eines Werktags
 eine erste Einschätzung.