Logistik von Lebensmitteln und Pharma
Mehr Effizienz für Ihre bestehende Kälteanlage ohne Großinvestition
KI-gestützte Kältesteuerung zum Nachrüsten in der temperaturgeführten Logistik: für Kühlhäuser, Umschlaglager und Pharmalogistik.
Was Coldsense in Ihrem Kühlhaus bewirkt
Nachweisbare Optimierungen aus dem Praxiseinsatz bei unseren Kunden, jeden Monat gemessen und dokumentiert.
15%
weniger Energie, selbst bei modernster Anlage
Gemessen an einer der größten CO₂-Kälteanlagen im Logistikbereich in Deutschland, die bereits mit Warmsole-Abtauung arbeitet.
24/7
stabiler Betrieb
Weniger Vereisung, weniger thermischer Stress, weniger ungeplante Stillstände.
GDP tauglich
lückenlose Kühlkette
Temperatur und Luftfeuchte revisionssicher dokumentiert, für Lebensmittel und Pharma.
mehrere Tonnen
weniger CO₂ pro Jahr
Belastbare Kennzahlen für ESG-Berichte und Energiemanagement nach ISO 50001.
Die Realität
Im Kühlhaus entscheidet die Kälteanlage über Ihre Marge
Die temperaturgeführte Logistik in der Pharma- und Lebensmittelbranche arbeitet mit knappen Margen und hohen Energiekosten. Laut VDKL entfallen rund 78 % des Energiebedarfs eines Kühlhauses auf die Kälteanlage. Der Branchenverband bringt es auf den Punkt: „Die Energiekosten fressen die Unternehmen auf.“
Kein Budget für eine neue Anlage
Der Preisdruck zwingt dazu, aus der bestehenden Technik mehr herauszuholen. Auch moderne Anlagen lassen Potenzial liegen, weil die zeitliche Steuerung starr bleibt.
Die Auslastung schwankt, die Steuerung nicht
Andockwellen an den Toren, warme Ware, Verschiebeprozesse. Ob zehn Tore oder über hundert, die Anlage folgt festen Sollwerten und Abtauintervallen.
Schwankende Energiekosten durch Stromeinkauf nach Spotpreis
Wer den Strom auf dem Spotmarkt einkauft, muss genau steuern, wann Kompressoren der Kälteanlagen laufen (z. B. bei Heißgasabtauung). Ansonsten entstehen unnötige Kosten.
Warum eine starre Steuerung der Kältetechnik Geld kostet
Die meisten Kälteanlagen laufen im Teillastbetrieb nach Sollwerten, die vor Jahren parametriert wurden. Sie reagieren nicht auf das, was im Lager tatsächlich passiert.
Jede Andockphase bringt Wärme und Feuchte in den Kühlraum. Warme Ware muss erst herunterkühlen und trägt zusätzlich Feuchtigkeit ein. In Stoßzeiten addieren sich diese Effekte zu Lastspitzen, die nicht nur die Anlage stressen, sondern auch die Stromrechnung treiben.
Der VDKL-Energieleitfaden benennt die Hebel klar: bedarfsgerechte statt zeitfeste Abtauung, optimierter Teillastbetrieb, aktives Lastmanagement. In der Praxis scheitern diese Maßnahmen aber oft an fehlender Steuerungstechnik oder fehlendem Fachpersonal, weshalb der Leitfaden die Automatisierung über eine externe Sollwertsteuerung als Lösung empfiehlt.
Die Lösung
Coldsense senkt Ihre Kosten
Coldsense ergänzt eine selbstlernende Steuerungsebene an Ihre bestehende Kälteanlage. Sensoren erfassen Vereisung, Luftfeuchte, Türöffnungen und Raumklima in Echtzeit.
Die KI lernt daraus Ihr Betriebsmuster und steuert Abtauung, Temperatur, Saugdruck und Energieflüsse nach dem realen Bedarf. Keine neue Anlage. Installation im laufenden Betrieb.
Die drei wichtigsten Steuerungsmodule
Kühlraum-Monitoring
Eis-, Tür- und Umweltsensoren erfassen, was wirklich im Raum passiert. Die Datenbasis für effizienten Teillastbetrieb.
Intelligente Abtausteuerung
Abgetaut wird bei Vereisung, nicht nach Uhrzeit. Vom VDKL ausdrücklich empfohlen.
Intelligente Raumtemperatursteuerung
Sollwerte folgen Belegung, Türöffnung und Warenrhythmus, auch bei stark schwankender Auslastung.
Bei NH₃- und CO₂-Verbundanlagen kommt die Saugdrucksteuerung meist direkt dazu. Vier weitere Module lassen sich ergänzen: PV-Kopplung, Spotpreis-Optimierung, Lastspitzenmanagement und die Einbindung weiterer Großverbraucher.
Wo Coldsense wirkt
Wo der Hebel am größten ist
Unabhängig davon, ob Ihre Anlage wenige hundert Kilowatt oder mehrere Megawatt Kälteleistung hat.
Tiefkühl- und Normalkühl-Läger
TK-Lager und Frischelager
Das Problem
Ob TK bei −20 °C über NH₃- oder CO₂-Verbundanlagen oder Normalkühlung über Wasser-Glykol: Die Kühllast schwankt, die Steuerung folgt starren Sollwerten. Laut VDKL verbraucht ein Tiefkühlhaus im Schnitt 45 kWh pro Kubikmeter und Jahr (Stand 2023), hoher Warenumschlag treibt den Wert um 15 bis 25 kWh nach oben.
Was Coldsense tut
Abtauung, Raumtemperatur und Saugdruck folgen dem realen Bedarf. Kontinuierlich, nicht als einmalige Einstellung.
15 % Einsparung an einer der größten CO₂-Logistikanlagen Deutschlands, trotz modernster Warmsole-Abtauung.
Umschlag- und Verschiebelager mit LKW-Docks
TK-Lager und Frischelager
Das Problem
Umschlaglager kommen nie zur Ruhe. Warme Ware, Feuchteeintrag, Andockwellen. Genau dieser hohe Warenumschlag ist laut VDKL einer der größten Treiber des Energiemehrbedarfs.
Was Coldsense tut
Die Steuerung erkennt die Wellen über Sensorik und Energiebilanz und kühlt vorausschauend vor, statt nachzuregeln.
Die Temperatur bleibt auch unter Last stabil: Die Anlage federt Spitzen ab, statt von ihnen getrieben zu werden.
Energiefluss, Spotpreis und Lastspitzen
TK-Lager und Frischelager
Das Problem
Arbeitspreis und Leistungsentgelt lassen sich senken, aber nur, wenn die Steuerung die Energieflüsse des ganzen Standorts kennt.
Was Coldsense tut
Bei niedrigem Spotpreis oder PV-Überschuss wird vorgekühlt, in teuren Stunden bleibt die Kälteanlage aus.
Je nach Kühlgut und Anlagenreserve wird das TK-Lager so zum thermischen Energiespeicher, der Stromkosten und Lastspitzen gleichzeitig senkt.
Referenzen
Temperaturgeführte Logistik setzt auf Coldsense
In technisch vergleichbaren NH₃- und Verbundanlagen erzielt Coldsense dokumentierte Energieeinsparungen und stabilere Kühlprozesse.
Vereinigte Eisfabriken & Kühlhallen, Wien
Genossenschaft mit über 125 Jahren Geschichte. Lebensmittel und Pharma bis −30 °C, versorgt aus einem zentralen Ammoniak-Maschinenhaus.
- 120.786 kWh eingespart pro Jahr
- 48,4 t weniger CO₂
- 3 Standorte
Das Projekt läuft derzeit in der Anlernphase. Eine Veröffentlichung der Einsparergebnisse folgt.
Wirtschaftlichkeit und Förderung
Wirkung aus dem Bestand mit überschaubarer Investition.
Coldsense holt mehr aus Ihrer vorhandenen Kälteanlage, statt sie zu ersetzen. Die Investition bleibt überschaubar, der Eingriff in den laufenden Betrieb minimal. Nach der Inbetriebnahme lernt die KI rund drei Monate Ihr Betriebsmuster, erst danach steuert sie die Anlage und erschließt die Einsparungen.
Zusätzlich zur Energieeinsparung senkt Coldsense zwei weitere Kostenblöcke: das Leistungsentgelt durch gekappte Lastspitzen und den Strombezug durch Verlagerung in günstige Spotpreis-Stunden.
Bis zu 45 % BAFA-Zuschuss
Coldsense ist als Mess-, Steuer- und Regelungstechnik im Rahmen der Bundesförderung für Energie und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft förderfähig; typischerweise in Modul 3, für KMU mit bis zu 45 % Investitionszuschuss.
In Österreich und der Schweiz bestehen vergleichbare Programme. Unsere Förderpartner prüfen für Ihren Standort das passende Instrument und übernehmen Antragstellung und Nachweisführung.
FAQ
Wie viel Energie lässt sich in einem Kühlhaus mit Coldsense einsparen?
Das hängt stark vom Zustand der Anlage ab. Bei langjährig optimierten Anlagen können es wenige Prozent sein, bei anderen deutlich mehr. Entscheidend ist die absolute Wirkung: Da laut VDKL rund 78 % des Energiebedarfs eines Kühlhauses auf die Kälteanlage entfallen, bedeuten schon wenige Prozent bei hohen Stromkosten erhebliche Beträge pro Jahr. Der monatliche Report dokumentiert die tatsächlich erzielten Werte standortgenau.
Funktioniert Coldsense mit Ammoniak-, CO₂- und Glykol-Anlagen?
Ja. Coldsense arbeitet unabhängig vom Kältemittel: Ammoniak-Verbundanlagen, CO₂-Anlagen und Wasser-Glykol-Kreisläufe für Normalkühlbereiche. Coldsense ersetzt die Kälteanlage nicht, sondern legt sich als Steuerungsebene darüber. Bei den Vereinigten Eisfabriken in Wien steuert Coldsense eine zentrale Ammoniak-Verbundanlage, die rund 16.000 Palettenplätze versorgt.
Lohnt sich Coldsense auch, wenn unsere Anlage bereits modern und energetisch optimiert ist?
Ja. An einer der größten CO₂-Kälteanlagen im Logistikbereich in Deutschland, die bereits mit Warmsole-Abtauung arbeitet, erreichte Coldsense rund 15 % Einsparung. Der Grund: Selbst eine effiziente Abtaumethode ändert nichts daran, dass meist nach starren Zeitintervallen abgetaut wird, nicht nach dem tatsächlichen Vereisungszustand. Der Hebel liegt nicht in der Hardware, sondern in der zeitlichen Steuerung.
Können wir Coldsense in unsere Wirtschaftlichkeitsbewertung nach DIN EN 17463 (VALERI) aufnehmen?
Ja. Die Norm bewertet energiebezogene Investitionen auf Basis der Kapitalwertmethode; in Deutschland ist sie für Unternehmen ab 7,5 GWh Jahresenergieverbrauch im Rahmen des Energieeffizienzgesetzes relevant. Coldsense liefert mit den Monatsreports die Datengrundlage: Energieeinsparung, CO₂-Reduktion und Lastgang. Weil VALERI über die reine Amortisationszeit hinausgeht und auch nicht-monetäre Effekte berücksichtigt, lässt sich der Nutzen umfassender abbilden. Die Bewertung selbst nehmen Ihre Energieauditoren vor.
Unterstützt Coldsense die lückenlose Kühlkette für Lebensmittel und Pharma (GDP)?
Ja. Temperatur und Luftfeuchte werden kontinuierlich erfasst und revisionssicher dokumentiert. Das unterstützt die lückenlose Kühlkette für Lebensmittel ebenso wie die Anforderungen der Good Distribution Practice in der Pharmalogistik, etwa bei temperatursensiblen Produkten wie Blutplasma. Coldsense optimiert dabei nur innerhalb Ihrer vorgegebenen Temperaturgrenzen: Die Kühlkette hat immer Vorrang vor der Energieeinsparung.
Wie funktioniert die Nutzung des Tiefkühllagers als thermischer Energiespeicher?
Bei günstigem Spotpreis oder PV-Überschuss kühlt Coldsense den Raum unter den normalen Sollwert ab. Die eingelagerte Kälte erlaubt es, die Anlage in teuren Stunden zurückzufahren. Wie weit das möglich ist, hängt vom Kühlgut und von der Leistungsreserve der Anlage ab, nicht jedes Produkt verträgt eine tiefere Temperatur.
Was passiert bei Ausfall der Sensorik oder Steuerung?
Die Anlage fällt automatisch auf ihre ursprüngliche Werkseinstellung zurück. Die Kühlung bleibt durchgehend funktionsfähig, nur die Optimierung entfällt vorübergehend. Sensorausfälle und Anomalien werden rund um die Uhr überwacht, bei kritischen Abweichungen meldet sich unser Service, auch nachts und am Wochenende.
Wo finde ich die zitierten Angaben des VDKL?
Der VDKL ist der Wirtschaftsverband für Lebensmittelunternehmen rund um die temperaturgeführte Lagerung, Distribution und Logistik von Tiefkühlkost und Frischewaren. Die zitierten Angaben stammen aus den einschlägigen Leitfäden unter https://www.vdkl.de/infomaterial/.
Lassen Sie uns Ihr Einsparpotenzial prüfen
Wenige Eckdaten Ihrer Anlage genügen: Kühlraumgröße, Kältemittel, vorhandene Energieinfrastruktur und Anzahl der Standorte. Sie erhalten innerhalb eines Werktags eine erste Einschätzung.